Wie mariniert man Grillfleisch richtig?

Ein gutes Stück Fleisch hat bereits einen tollen Geschmack, keine Frage! Gewürze, Öle und Marinade können diesen Geschmack jedoch noch unterstützen, hervorheben und abrunden. Geschmäcker sind aber verschieden und Marinaden vielfältig. Dieser Beitrag zeigt euch, wie’s geht und macht euch nicht nur zum wahren Meister des Grills, sondern auch zum Meister der Marinaden!   

Der Marinier-Vorgang

Ganz egal, wie ihr euer Fleisch gern würzt, die grundsätzliche Vorgehensweise ist zu Beginn immer gleich: Reinigt zuerst das Fleisch gründlich und tupft es anschließend trocken. Achtet bei der Einwirkzeit auf die Fleischart! Bei einem Rindersteak in einer ölhaltigen Marinade sollte bis zu 5 Stunden vor dem Grillen in dem Kühlschrank mariniert werden. Hähnchen und Fisch kommen mit einer Stunde in der Marinade aus. Eine knappe Stunde vor dem Grillen sollte das Fleisch aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es Zimmertemperatur erreicht und schneller gart.

Fleisch sollte mindestens 5 Stunden in Marinade eingelegt im Kühlschrank stehen.
Fleisch soll mindestens 5 Stunden in Marinade eingelegt im Kühlschrank stehen.

Die Marinade

Bei dem Geschmack der Marinade sind euren Wünschen keine Grenzen gesetzt. Hier könnt ihr euch geschmacklich richtig austoben. Egal, ob ihr es süß, sauer oder cremig mögt. Der Hauptbestandteil vieler Grillmarinaden ist ÖL. Hier eignet sich besonders qualitativ hochwertiges Raps- oder Sonnenblumenöl, da diese hitzebeständig sind. Hinzu kommen nach Belieben verschiedenste Kräuter, Gewürze oder auch Früchte. Lasst es am besten über Nacht und gut gekühlt in der Marinade ruhen, sodass diese gut ins Fleisch einziehen kann.

Bevor das Fleisch auf den Grill kommt, ist es wichtig, dass es vorher gut abtropft oder gegebenenfalls auch trocken getupft wird. Heruntertropfendes Öl vom Rost begünstigt sonst die Flammenbildung, die wiederum dazu führen kann, dass das Fleisch verbrennt!

Für alle, die es nicht ölig mögen, bieten sich Trockenmarinaden aus gehackten Kräutern oder auch cremige Marinaden mit Joghurt an.

Egal ob Kräuter, Gewürze, Knoblauch oder andere Gemüsesorten - bei der Zubereitung von Marinaden kann man sich kreativ austoben.
Egal ob Kräuter, Gewürze, Knoblauch oder andere Gemüsesorten – bei der Zubereitung von Marinaden kann man sich kreativ austoben.

Purisitsch

Wer es natürlich mag und den Fokus besonders auf den Fleischgeschmack lenken möchte, würzt das Fleisch auf beiden Seiten je mit einer Prise Salz und mit einer Prise Pfeffer. Einige Profis raten hier aber, das Fleisch erst nach dem Grillen beziehungsweise kurz vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer zu bestreuen, damit sich der Fleischgeschmack während dem Grillen voll entfalten kann.

Um sich voll auf den Fleischgeschmack konzentrieren zu können, reicht es auch das Fleisch nur mit Salz und Pfeffer zu bestreuen.Um sich voll auf den Fleischgeschmack konzentrieren zu können, reicht es auch das Fleisch nur mit Salz und Pfeffer zu bestreuen.

Vorsicht bei fertig mariniertem Fleisch!

Grundsätzlich raten wir dazu, das Grillfleisch, wenn möglich, selbst zu würzen und marinieren. Denn die fertige Marinade könnte mangelnde Qualität des Fleisches überdecken.  Auch die Zutaten der Marinade spielen eine Rolle! Fertig mariniertes Fleisch könnte Zusatzstoffe oder Aromen enthalten, die den Fleischgeschmack verfälschen.

Wenn ihr es euch aber bequem machen wollt und keine Lust habt, das Fleisch zu marinieren, raten wir euch, es direkt beim Fleischer eures Vertrauens marinieren zu lassen. Dieser kann euch die Qualität des Fleisches gewährleisten und mariniert meistens nach euren expliziten Wünschen.

1 Gedanke zu “Wie mariniert man Grillfleisch richtig?

  1. Bei unseren Steaks gibt’s ein Steakgewürz, mit frischen gehacktem Rosmarin und Sonnenblumenöl. Die werden einen Tag vorher gewürzt und 2 Stunden vor dem anbraten aus dem Kühlschrank gegeben.

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