Holz, Gas oder Elektro: Mit welchem Grillgerät werdet ihr zum Meister?

Der Sommer nähert sich mit großen Schritten – und wir uns bereits dem Grillhändler. Schon Tage, Wochen oder sogar Monate im Voraus überlegen wir uns, mit welchem Grillgerät wir das Geschäft wieder verlassen wollen. Manche investieren in dieses Vorhaben mehr Zeit, Geduld und Nerven, als in die eigene Partnerwahl. Wie schon bei dieser wird auch hier akribisch geprüft, welcher Grill unseren Bedürfnissen entspricht, mit unserer Finanzlage d’accord geht und viel Geduld mit uns hat – kurzum: Ein Begleiter, der nicht nur unsere Speisen , sondern auch unser Herz erwärmt. Doch wie findet man heraus, welcher unseren Ansprüchen gerecht werden kann? Um euch den Weg zum heiligen Grill-Gral zu erleichtern, listen wir hier ein paar wichtige Punkte auf, die euch bei der Auswahl unterstützen:

Klassik trifft Kult: Der Kohlegrill

Urig, romantisch und das ultimative BBQ-Feeling mit einem Hauch des Animalischen: Der Holzkohle-Grill! Eingeschworene Fleischliebhaber und Grillenthusiasten mit Hang zur Pyromanie schwören auf das altbewährte Grillen mit Kohle oder Briketts. Diese Zubereitsungsform ist auch die ursprünglichste, die wir im Laufe unserer Evolution von den Urmenschen übernommen haben und daher auch heute noch die beliebteste im deutschsprachigen Raum. Am Grill werden Briketts oder Holzkohle entzündet und über der dadurch entstandenen Glut das Fleisch bzw. Gemüse zubereitet – einfach aber effektiv. Das Ergebnis ist ein herrlich aromatisches Stück Fleisch oder Gemüse, bei dessen Zubereitung einem nicht nur das Herz aufgeht, die dabei entstehenden Gerüche lassen einem das Wasser in Strömen im Mund zusammenlaufen.

Holzkohlegrills findet man übrigens schon in den unterschiedlichsten Größen, Materialien und Ausführungen. Für diejenigen, die auch beim Grillen Wind und Wetter trotzen möchten, empfiehlt sich ein Gerät aus emailliertem Edelstahl, da dieser wetterbeständig ist und einem den ein- oder anderen Regentropfen verzeiht. Um die optimale Hitze zu erreichen oder die Hitze zu regulieren, spielen hierbei jedoch einige Faktoren eine Rolle: die Menge der Kohle, deren Verteilung im Grill und die Luftzufuhr. Diese sind von Grill zu Grill unterschiedlich und sollten daher bei jedem Gerät im Vorfeld genauestens erörtert werden.

Vorteile:

  • Holzkohle verleiht dem Grillgut den typischen Grillgeschmack
  • eine altbewährte Grillmethode mit Erfolgsgarantie
  • meist günstiger in der Anschaffung und leichter beim Transport als Gas- oder Elektrogrills

Nachteile:

  • der Grill muss nach jedem Einsatz sorgfältig gereinigt werden
  • intensive Rauch- und Geruchsentwicklung
  • es kann Fett oder Flüssigkeit auf die Glut tropfen

 

Ruhig mal Gas geben: Der Gasgrill

Ventil auf, Taste drücken, schon springen die Brenner an – so schnell wie den Motor eines Bugatti Veyron startet man auch die Basis für das nächste Grillgelage. Schon nach wenigen Minuten kann auch das erste Grillgut auf den Rost. Unser Zwischenfazit: Mit den Gasgrillern reduziert sich die Wartezeit zum Vorheizen erheblich! Per Drehknopf lässt sich die Grilltemperatur außerdem schnell und unkompliziert regulieren. Zudem entstehen keine gesundheitlich bedenklichen Ablagerungen auf dem Grillgut. Da bei einem Gasgrill ein mit Propangas befüllter Behälter angeschlossen ist, ist die Rauchentwicklung um ein Vielfaches geringer als beim Holzkohlegrill. Außerdem ist der Gasgrill eine optimale Gelegenheit, um auch auf dem Balkon grillen zu können.

Vorteile:

  • einfacher und schneller Start durch automatische Zündung
  • geringe Vorheizzeit
  • variable Hitze-Regulierung durch Drehregler
  • reduzierte Rauchentwicklung
  • auch auf dem Balkon nutzbar
  • auf Knopfdruck startbereit und komfortabel zu bedienen

Nachteile:

  • meist schwerer und sperriger
  • richtiger Umgang mit Gasflaschen unerlässlich
  • teilweise Fettrückstände meist schwer zu entfernen

 

Unter Strom: Der Elektrogrill

Bei schmutziger Kohle oder empfindlichem Gas hörst du deine Frau in Gedanken schon wieder Nägelkauen? Dann könnte ein Elektrogrillgerät für euch und euren Ehefrieden die optimale Lösung sein: Denn der größte Vorteil an Elektrogrills ist wohl, dass während des Grillens so gut wie kein Fett in die Flammen tropfen und verbrennen kann. Auch die Rauchbildung hält sich in Grenzen und aufflammendes Grillgut wird vermieden, weshalb eure Nasen nichts außer herrlich duftenden Grillgeruch vernehmen. Einzig das Säubern des Elektrogrills ist – verglichen mit dem Reinigen eines Kohlegrills – etwas aufwändiger.

Vorteile:

  • keine Rauchentwicklung
  • leichte Temperaturregelung
  • keine erhöhte Brandgefahr

Nachteil:

  • man hat nicht das typische „Grill-Feeling“
  • geringere Mobilität (für Ausflüge eher ungeeignet)

Welchem Grillgerät auch immer ihr euer Herz schenkt: Gebt ihr ihm die richtige Pflege und handhabt ihn ordnungsgemäß, schenkt er euch leckeres Essen und steht euch in guten wie in schlechten Zeiten zur Seite. In diesem Sinne wünschen wir eine schöne und besinnliche Grillsaison!

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