Fleischeslust: Die 5 beliebtesten Steak-Klassiker

Es gibt unzählige Formen des Steaks. Aber wenn wir einmal von den allseits bekannten Typen wie Rump- oder Filetsteak absehen, gibt es eigentlich nur die 5 Klassiker. Diese Steaks sind der Grund, warum uns Grillen so viel Spaß macht. Sie sind nicht nur eine Ode an das Rind, sondern auch an den Grill und zeigen meistens das Können eines wahren Grillmeisters: Die 5 Steaks der obersten Liga!

Tomahawk – das geile Beil (800-1500g)

Viel ursprünglicher kann ein Steak eigentlich nicht werden. Die Form dieses Steaks erinnert an die Streitaxt bzw. das Kriegsbeil, wie es von Indianern getragen wurde. Aber aus welchem Teil des Rindes stammt es jetzt? Im Prinzip ist das Tomahawk Steak aus dem selben Fleisch wie ein Ribeye, mit der Ausnahme, dass der Metzger hier den Knochen der Rippe nicht entfernt hat. Es kommt aus dem vorderen Rücken bzw. der Hochrippe. Dieser Knochen macht es nicht nur sehr praktisch zum Wenden, er verleiht dem Steak auch zusätzlichen Geschmack. Auf den Knochen kommt es also an!

T-Bone – die weiche Schale mit dem harten Kern (500-1500g)

Ein saftiges fein durchzogenes T-Bone Steak ist wohl das absolute Highlight auf jedem Grill. Der Knochen hat natürlich die klassische T-Form. Es sieht nicht nur stark aus, sondern teilt dabei auch zwei unterschiedliche Sorten Fleisch. Es wird wie das Porterhouse auch aus dem flachen Roastbeef geschnitten. Das kleinere Stück Fleisch ist der Lungenbraten oder auch Filet genannt. Das größere Stück ist das Beiried. Die unterschiedlichen Garzeiten der Fleischsorten bei der Zubereitung dieses Steaks machen es zu einer Herausforderung, aber umso genialer, wenn es perfekt gelingt.

Porterhouse – der Genuss mit Geschichte (bis 900g)

In der Form sehr verwandt mit dem T-Bone sieht das Porterhouse Steak diesem oftmals zum Verwechseln ähnlich. Aber der wichtige Unterschied hier ist, dass der Filet-Anteil am Porterhouse wesentlich größer ist. Daher kommt auch schnell mal mehr Gewicht auf die Waage als beim klassischen T-Bone Steak. Den Namen hat es übrigens angeblich aus dem 18. Jahrhundert: Die porter (Seefahrer) haben in den Lokalen am Hafen (Porterhouses) dieses Steak schon bekommen.

Rib-Eye – das Fettauge (200-550g)

Das Rib-Eye kommt aus der hohen Rippe – dem vorderen Teil des Rindrückenstranges. Direkt hinter dem Nacken und vor dem Roastbeef. Seinen Namen hat das Rib-Eye vom charakteristischen Fettkern, dem Auge (Eye). Durch diesen Fettkern erhält das Rib-Eye seinen wunderbaren Eigengeschmack. Es ist im idealen Garzustand herzhaft saftig und zählt zu den zartesten Fleischsorten schlechthin. Manchmal wird es auch als hohes oder rundes Roastbeef bezeichnet.

Sirloin – das ritterliche Riesensteak (bis zu 2.000g)

Bekannt für sein sehr mageres Fleisch und die Größe stammt das Sirloin Steak aus dem hinteren Ende des flachen Roastbeefs bzw. der Hüfte des Rindes (Loin bedeutet im Englischen übrigens Hüfte). Es enthält meistens einen Knochen und hat keinen Filet Anteil und ist einfach das größte und massigste unter den Steaks. Wer wirklich Hunger hat, sollte hier eindeutig zugreifen, denn dieses Steak kennt kein Ende.

Zur Herkunft des Namens gibt es mehrere, unterschiedliche Geschichten. Das bekannteste darunter besagt, dass der englische König Heinrich VIII nach dem Verzehr dieses Fleisches gesagt hat, er wolle es zum Ritter schlagen, weil der Geschmack so gut sei.

Ihr habt euer perfektes Steak bereits gefunden? Fehlt nur noch der perfekte Grill! Lest dazu auf unserem Blog, welcher Grill zu euch passt und wie euer Steak zu einem richtigen Gaumenschmaus wird.

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