Die richtige Reinigung – mach deinem Grill das Fett weg!

Die Reinigung ist und bleibt ein mühseliges Unterfangen, das immer wieder hinausgezögert wird. Dabei ist es sehr von Vorteil, wenn der Grill geputzt wird. Insbesondere die Speiseüberreste auf dem Rost selbst sollten regelmäßig entfernt werden. Dazu findet ihr hier die wichtigsten Tipps und Tricks, wie sich die drei gängigsten Sorten Grill sauber machen lassen. In den meisten Fällen reicht etwas Hitze, eine Edelstahlbürste und Zeit.

Asche zu Asche und Rost zu Rost?

Die bekannte Herausforderung nach den sommerlichen Grilleskapaden, den vielen Abenden, die auf der Terrasse und im Garten verbracht wurden, neben den sanft vor sich hin glühenden Kohlebriketts, bleibt die Reinigung des Grills. Alle schleichen um den schmutzigen Grill, auf dem die Reste des Vorabends verkohlt zurückgeblieben sind, wie um einen verwunschenen Gast. Dabei ist die Entfernung des Schmutzes viel schneller erledigt, als viele glauben.

Zeitungspapier schlägt Schwamm

Was lässt sich eigentlich nicht mit Zeitungspapier machen? Man kann es zum Anheizen des Kamins verwenden, ebenso wie zum Falten von Papierhüten und tatsächlich, zur Reinigung des Edelstahl-Grillrosts. Bei einem schmutzigen Holzkohlegrill könnte der bewährteste Trick nicht einfacher sein: Über Nacht muss man einfach den Rost in etwas feuchtes Zeitungspapier wickeln. Dadurch weicht sich der Schmutz am Rost auf und er kann am nächsten Morgen ganz einfach mit einem Tuch und etwas Wasser abgewischt werden. Achtung: Die Reinigung mit Wasser und Spülmittel, sollte hier nur eingeschränkt erfolgen und funktioniert allgemein nur bei Edelstahlrosten. Auf die Verwendung von Stahlschwämmchen und Putzmittel mit Scheuerpartikel sollte ebenfalls verzichtet werden.

It’s getting hot in here – Reinigung von Edelstahlrosten

Am schönsten wäre es, wenn wir uns doch einfach zurücklehnen könnten und die Reinigung erledigt sich von selbst. Bei Grills mit Deckel ist das auch wirklich möglich und nennt sich Pyrolyse: Dazu den Grilldeckel schließen und voll aufheizen. Bei 350 Grad verbrennen selbst die hartnäckigsten Fettreste. Wenn der Grill nicht mehr raucht mit einer Edelstahlbürste (!) noch über den Rost fegen. Hierbei bröseln die verbrannten Reste dann ganz einfach ab.

TIPP: Bei Holzkohlegrills sollte das Ausbrennen vor dem Grillen erfolgen – das spart Zeit und Brennstoff und somit Geld.

Die ölige Vorsorge – Reinigung von Rosten und GBS-Einsätzen aus Gusseisen

Wichtig zu beachten ist, dass gusseiserne Roste bzw. auch alle GBS-Einsätze aus Gusseisen ausgebrannt bzw. mit Öl eingebrannt werden sollen – das bedeutet, sie müssen mit Öl – am besten eigenen sich Sonnenblumen- oder Rapsöl – eingerieben und noch einmal aufgeheizt werden, damit sich dieses einbrennen kann. Durch diese Pflege ist der Rost nicht nur sauber, auch die Antihaftwirkung von gusseisernen Rosten bleibt bestehen und das Grillgut lässt sich leichter wenden.

Elektro Grill? Stecker raus!

Der Name ist hier Programm. Es ist also Elektrizität im Spiel! Das bedeutet vor dem Putzen mit Wasser, unbedingt den Stecker ziehen und keine Feuchtigkeit in die Nähe des Heizelements und des Temperaturreglers lassen. Was bereits beim Gasgrill so reibungslos funktioniert, kann auch ohne weiteres beim Elektro Grill angewendet werden. Wie bei einer Selbstreinigung muss (nach dem ersten Entfernen grober Reste) der Grill noch einmal voll eingeheizt werden. Dann den Rost mit einer geeigneten Grillbürste abbürsten. Vor diesem Schritt unbedingt den Stecker ziehen!

Die regelmäßige Reinigung der Fettauffangschale

Ebenso hilfreich ist bei der vorsorglichen Pflege des Grills die regelmäßige Entleerung der Fettauffangschale. Auf längere Sicht sorgt dieser Schritt nicht nur für mehr Sauberkeit, sondern er verhindert auch das Risiko von Fettbränden. Hier gilt also: Nicht nur auf den Rost achten, sondern einen Rundumblick auf den Grill werfen.

No Gos

Auf keinen Fall den Grill-Rost mit einer übermäßigen Menge Wasser und Spülmittel putzen oder gar in den Geschirrspüler geben.  Rostgefahr!

Die Verwendung von Drahtbürsten ist ebenfalls nicht empfehlenswert! Durch die harten Borsten kann der Rost beschädigt werden und es kann ebenfalls zur Rostbildung kommen.

 

P.S.: Putzen gefällt den allerwenigsten. Aber wir versprechen euch: So schlimm ist es nicht. Und generell: Genießt euren Grill in vollen Zügen – er wird nie wieder so aussehen wie neu aus der Verpackung. Aber seien wir uns ehrlich: Das macht doch das Grillen aus.

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